Chiropraktik

Ganzheitliche Chiropraktik

Ganzheitliche Chiropraktik sagt aus, dass der Mensch im Ganzen gesehen wird: seine Körperhaltung, das emotionale Empfinden (was „belastet“ ihn zur Zeit), evtl. Operationen, die körperliche und emotionale Narben hinterlassen haben usw.

Diese Faktoren und noch einige mehr werden durch eine sorgfältige Anamnese ans Licht gebracht, die in die anschließende Behandlung mit einfließen. So kann z. B. ein Schleudertrauma noch viele Jahre später extreme Probleme in der Halswirbelsäule verursachen, weil unser Körper nichts vergisst. Jede Information ist gespeichert. Diese gespeicherten Informationen, die wir mit uns „herumtragen“, werden durch chiropraktische Behandlungen harmonisiert.

Zudem hat jeder einzelne Wirbel unserer Wirbelsäule einen körperlichen Anteil, d. h.: hier entspringt ein Nervenpaar, das zugehörige Organe, Muskeln und Hautareale nerval versorgt.

Kommt es zu einer Blockade, werden die entsprechenden Organe, die Muskeln und Hautareale unterversorgt. Jeder Wirbel hat eine emotionale Komponente, die uns zusätzlich belasten kann.

Beispiel: Blockade des zweiten Brustwirbels

Auf körperlicher Ebene kann sich der subluxierte (verschobene) Wirbelkörper einmal durch Rückenschmerzen, aber auch durch Herzrythmusstörungen oder Schmerzen im Brustbein bemerkbar machen. Auf der emotionalen Ebene verschließt der Betroffene evtl. sein Herz oder will nicht fühlen, was die Ursache für die Blockade sein kann.

Unser Körper ist eine Einheit ohne Grenzen zwischen den verschiedenen Abteilungen. Der Informationsfluss verläuft vom Kopf bis zu den Füßen und von den Füßen bis zum Kopf, von innen nach außen und von außen nach innen. Informationen und ihre Weiterleitung sind überlebenswichtig für unseren Organismus. Die kleinste Bewegung ist eine Teamarbeit, bei der jedes Gelenk, jeder Muskel, jedes Band, jede Sehne und jede Nervenfaser ihre Arbeit in Abhängigkeit voneinander verrichtet.

Wenn unser Körper Bewegungen – körperlich wie geistig -ausführt, die nicht im Einklang sind, hat er die Möglichkeit über Signale wie Schmerz, dem Bewusstsein mitzuteilen, dass etwas aus dem Gleichgewicht gerät.

Der Unterschied zwischen einem leichten Schmerz, einem unerträglichen Schmerz oder gar der Unbeweglichkeit eines Körperteiles oder Organs kann von einem minimalen Druckunterschied auf eine Nervenwurzel herrühren.

Unser Körper ähnelt da sehr einem Musikinstrument, dass vor einem Konzert gestimmt werden muss, um im Einklang zu sein. Er besteht aus 206 Knochen, 650 Muskeln und 68 Gelenken. Hinzu kommen noch andere Parameter wie Nahrungsaufnahme (Fastfood), Verdauung, Trinken, Atmen, Schlafen, Gedanken, Gefühle usw..

Fast alle amerikanischen Hochleistungssportler werden vor und nach einem Training von einer/einem Chiropraktiker/in neu gestimmt wie ein Musikinstrument, um wie im Konzert im Wettkampf 100 % im Einklang zu sein.

Man kann einen Chiropraktiker durchaus mit einem Instrumentenstimmer vergleichen. Die Frage, die sich jeder stellen darf und sollte ist „Wie oft ist mein System verstimmt?“ Sollte ich warten, bis ein Schmerzsignal mir anzeigt, dass es Zeit ist mich stimmen zu lassen oder möchte ich immer im Einklang mit mir sein?